Karel Svák

6. Mai 1892, Hrachowetz (Hrachovec/Okres Vsetín) – 18. September 1942
Karel Svák

Porträt von Karel Svák

Privatbesitz

Karel Svák kommt am 6. Mai 1892 in Hracho­wetz (Hrachovec/Okres Vsetín) zur Welt. Nach dem Besuch des Gymna­siums und der Handels­schule ist er bis 1914 bei einer Versiche­rungs­firma tätig. Er nimmt als Soldat der öster­reichi­schen Armee am Ersten Welt­krieg teil und dient anschlie­ßend bis 1919 in den Streit­kräften der Tsche­cho­slowakei. Bis 1933 arbeitet Karel Svák als Ver­treter für mehrere Ver­siche­rungs­gesell­schaften und später als Kredit­vermittler in Brno (Brünn).
Nach der Beset­zung der böhmischen Länder durch die Wehr­macht schließt sich Karel Svák der nationalen Wider­stands­bewegung an. Er unter­stützt eine Organi­sation in Brno, die für die Tschecho­slowa­kische Legion Frei­willige wirbt, ausrüstet und mit gefälsch­ten Papieren nach Frank­reich schickt.
Karel Svák wird am 1. März 1940 festge­nommen, am 27. März 1942 vom „Volks­gerichts­hof” wegen „Feindbe­güns­tigung und Vorbe­reitung zum Hoch­verrat” zum Tode verurteilt und am 18. September 1942 in Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Karel Svák

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Karel Svák vom 12. Januar 1942

Bundesarchiv R 3017/15321

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Karel Svák vom 27. März 1942

Bundesarchiv R 3017/15321

Brief von Karel Svák an seine Mutter und seine Kinder vom 10. Juli 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

Sterbeurkunde von Karel Svák vom 18. September 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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