Antonín Švancar
Anfang März 1944 kehrt er nach einer Erkrankung nicht mehr an seine Arbeitsstelle zurück, schließt sich einer größeren Gruppe Tschechen an und begeht mit diesen mehrere Einbruchdiebstähle in Geschäf­ten, Villen und Bunkern.
Antonín Švancar wird am 7. Juli 1944 festgenommen und am 23. November 1944 vom Sondergericht V bei dem Landgericht Berlin zusammen mit Anton Ferus wegen „schweren Dieb­stahls” auf Grundlage der „Volksschädlings­verordnung” zum Tode verurteilt. Der Mitangeklagte Stanislav Machal erhält eine dreijährige Zuchthausstrafe. Antonín Švancar wird am 22. Dezember 1944 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Antonín Švancar aus dem Strafgefängnis Plötzensee
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 3746/2
Urteilstenor des Sondergerichts V bei dem Landgericht Berlin gegen Antonín Švancar und andere vom 23. November 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 3746
Mitteilung über die Hinrichtung von Antonín Švancar vom 22. Dezember 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 3746/2
Sterbeurkunde von Antonín Švancar vom 23. Dezember 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung







