Miloslav Svoboda


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Miloslav Svoboda, 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 322
Im September 1941 erklärt sich Miloslav Svoboda zur Mitarbeit in der von seinem Schulkamerad Jiří Svoboda gegründeten Jugendgruppe der KPČ („Junge Garde des nationalen Abwehrkampfs”) in Hohenmauth bereit. Er übernimmt die Ortsleitung und wirbt zwei Bekannte für die Bildung von Dreierzellen. Bis zu seiner Festnahme Ende März 1942 verbreitet er von Jiří Svoboda erhaltene Flugschriften und Zeitungen wie das „Rote Recht" weiter.
Am 18. Dezember 1942 verurteilt der „Volksgerichtshof” Miloslav Svoboda, Jaroslav Šafka und Jiří Svoboda wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und landesverräterischer Feindbegünstigung” zum Tode. Die drei Gymnasiasten werden am 15. April 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Jiří Svoboda und andere vom 3. Oktober 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 322
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Jiří Svoboda und andere vom 18. Dezember 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 322
Ablehnung des Gnadenerweises gegenüber Jaroslav Šafka und anderen durch den „Reichsprotektor in Böhmen und Mähren“ vom 16. März 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 322
Sterbeurkunde von Miloslav Svoboda vom 16. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Bekanntmachung der Hinrichtung von Miloslav Svoboda und anderen, plakatiert 1943 in Hohenmauth (Vysoké Mýto)
Privatbesitz




























