Gustav Svoboda
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht schließt sich Gustav Svoboda der nationalen Widerstandsbewegung an. Er unterstützt die geheime Militärorganisation Obrana Národa (ON – Verteidigung der Nation), die den bewaffneten Aufstand gegen das NS-Besatzungsregime plant, mit erheblichen Geldspenden.
Mitte Dezember 1941 wird er festgenommen. Am 10. März 1943 verurteilt ihn der 5. Senat des „Volksgerichtshofs” zusammen mit Alois Machačík, Vacláv Adam und Josef Srstka wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung” zum Tode.
Gustav Svoboda wird am 1. Juni 1943 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Josef Srstka und andere vom 10. März 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-219-1
Ablehnung der Begnadigung von Gustav Svoboda und anderen durch den Reichsjustizminister, 31. Mai 1943
Bundesarchiv R 3017/15060
Vollstreckungsbericht des Todesurteils gegen Gustav Svoboda und andere, 3. Juni 1943
Bundesarchiv R 3017/15060
Sterbeurkunde von Gustav Svoboda vom 2. Juni 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung




























