Jiří Svoboda


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Jiří Svoboda, 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 322
Im Sommer 1940 erfährt Jiří Svoboda von seinem Klassenkamerad Jaroslav Šafka, dass die seit Ende 1938 verbotene Kommunistische Partei der Tschechoslowakei (KPČ) illegal weiterarbeitet und erklärt sich im Juni 1941 zur Mitarbeit bereit. Bis zu seiner Festnahme am 16. März 1942 verbreitet er Flugschriften und baut in Hohenmauth eine Jugendgruppe der KPČ („Junge Garde des nationalen Abwehrkampfs”) auf, für die er mehrere Mitschüler gewinnt, darunter Jaroslav Šafka und Miloslav Svoboda. Ab Oktober 1941 gehört er dem Kreissekretariat an.
Am 18. Dezember 1942 verurteilt der „Volksgerichtshof” Jiří Svoboda, Jaroslav Šafka und Miloslav Svoboda wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und landesverräterischer Feindbegünstigung” zum Tode. Die drei Gymnasiasten werden am 15. April 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Jiří Svoboda und andere vom 3. Oktober 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 322
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Jiří Svoboda und andere vom 18. Dezember 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 322
Ablehnung des Gnadenerweises gegenüber Jiří Svoboda und anderen durch den „Reichsprotektor in Böhmen und Mähren“ vom 16. März 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 322
Sterbeurkunde von Jiří Svoboda vom 16. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Jiří Svoboda und weitere Personen vom 16. April 1943
Privatbesitz




























