František Svůra

10. April 1924, Brünn (Brno) – 9. September 1943
František Svůra wächst in einem Waisenhaus in Brünn (Brno) sowie bei einer Pflegemutter auf und beginnt nach der Volksschule eine Schneiderlehre. Im Jahr 1939 kommt er als „Zivilarbeiter” nach Berlin in der Hoffnung, hier bessere Lebensumstände vorzufinden. Er wird bei einem Bäckermeister auf der Fischerinsel tätig gegen Logis und einem Lohn von 30 Reichmark. Am 21. Mai 1943 wird er entlassen, die genauen Umstände sind nicht bekannt.
Das Sondergericht V bei dem Landgericht Berlin verurteilt František Svůra am 31. August 1943 aufgrund der Beteiligng an einem Kofferdiebstahl auf Grundlage der „Volksschädlingsverordnung” zum Tode.
František Svůra wird am Abend des 9. September im Rahmen der Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Sterbeurkunde von František Svůra vom 16. September 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

Bericht über die vom 7. bis 10. Sep­tember 1943 im Strafgefängnis Plöt­zensee vollstreckten Todesurteile, 17. September 1943

Bundesarchiv R 3001/25019

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