Jindřich Symerský
Anfang 1941 fertigt er auf Verlangen eines Kollegen, der für den sowjetischen Spion Vladislav Bobák tätig ist, ei­nen schriftlichen Bericht über die Erzeugung der zu Gas­maskenfiltern verwendeten Aktivkohle in seinem Betrieb. In einem weiteren Bericht gibt er Auskunft über die in den Baťa-Werken hergestellte Menge an Karbid, im März 1941 übergibt er zudem einen Lageplan des Betriebsge­ländes.
Jindřich Symerský wird Anfang August 1941 festgenommen, vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs” am 27. November 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 3. Mai 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Jindřich Symerský vom 31. Juli 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-468-6
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Jindřich Symerský vom 27. November 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-468-6
Bescheid des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Jindřich Symerský vom 3. Mai 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-468-21
































































