Jindřich Symerský

1. September 1905, Šanov/Zlín – 3. Mai 1943
Jindřich Symerský

Jindřich Symerský, um 1936

Privatbesitz

Jindřich Symerský wird am 1. September 1905 in Šanov bei Zlín geboren und muss sein Studium an der Technischen Hochschule aus finanziellen Gründen abbrechen. Da­nach arbeitet er als technischer Beamter bei den Baťa-Werken in Otrokowitz.
Anfang 1941 fertigt er auf Verlangen eines Kollegen, der für den sowjetischen Spion Vladislav Bobák tätig ist, ei­nen schriftlichen Bericht über die Erzeugung der zu Gas­maskenfiltern verwendeten Aktiv­kohle in seinem Betrieb. In einem weiteren Bericht gibt er Auskunft über die in den Baťa-Werken hergestellte Menge an Karbid, im März 1941 übergibt er zudem einen Lageplan des Betriebsge­ländes.
Jindřich Symerský wird Anfang August 1941 festgenom­men, vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs” am 27. No­vem­ber 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 3. Mai 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Jindřich Symerský vom 31. Juli 1942

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-468-6

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Jindřich Symerský vom 27. Novem­ber 1942

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-468-6

Bescheid des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Jindřich Symerský vom 3. Mai 1943

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-468-21

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