Antonín Syřiště
Nach der Annexion der Sudeten und der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht wird er Anfang 1941 vom Gebietsleiter der illegalen Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KPČ) in Hostomitz für die Mitarbeit angeworben. Er nimmt an Zusammenkünften teil, führt Mitgliedsbeiträge ab und übermittelt bei den Treffen nach Aufforderung durch den Gebietsleiter regelmäßig abgehörte Nachrichten des Londoner Rundfunks.
Am 11. Dezember 1942 verurteilt der „Volksgerichtshof” ihn zusammen mit Václáv Krtek, Andreas Hroschek und Franz Kubát wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode. Die vier Männer werden am 1. April 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs“ gegen Antonín Syřiště und andere vom 4. September 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-517-6
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Antonín Syřiště und andere vom 11. Dezember 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-517-6
Sterbeurkunde von Antonín Syřiště vom 2. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


































