Renée Tanton

1. November 1921, Paris – 24. September 1943
Renée Tanton

Foto aus dem Vorläufigen Fremdenpass von Renée Tanton

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12C Berlin II, Nr. 3183

Renée Tanton kommt im September 1942 als fran­zösische „Zivilarbeiterin“ nach Berlin und arbeitet als Hausangestellte bei der Firma Aschinger.
Sie wird mit 27 anderen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern wegen Einbruchdiebstahls, Hehlerei und „Kriegswirtschaftsverbrechen” vor dem Sonder­gericht Berlin angeklagt.
Den mehrheitlich französischen Angeklagten werden insgesamt 43 Geschäftseinbrüche zwischen Anfang Februar und Mitte März 1943 in ganz Berlin zur Last gelegt.
Das Sondergericht VII bei dem Landgericht Berlin ver­urteilt am 23. August 1943 insgesamt 16 der Angeklagten zum Tode, darunter auch Renée Tanton. Die übrigen Angeklagten werden zu mehrjährigen Zuchthaus- und Gefängnisstrafen verurteilt.
Die 21-jährige Renée Tanton wird am 24. September 1943 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Nachricht über die Vollstreckung des Todesurteils an Geneviève Comelli, Lucienne Rognant und Renée Tanton

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3185/18

Sterbeurkunde von Renée Tanton vom 25. September 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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