Rudolf Terer


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Rudolf Terer, 1940
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 9, inv. č./Inv. Nr. 18/1
Wegen eines Lungenleidens wird er Ende 1935 in eine Lungenheilanstalt auf die Krim in die Sowjetunion geschickt. Er arbeitet im Kaukasus im Straßenbau, es folgt ein weiterer Sanatoriumsaufenthalt in der Nähe von Moskau. Im März 1938 kehrt er in die Tschechoslowakei zurück und arbeitet als Stadtsekretär der KPČ in Brünn (Brno).
Nach der im Dezember 1938 erzwungenen Auflösung der Partei und der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht schließt sich Rudolf Terer im Mai 1939 der illegalen KPČ an. Bis Oktober 1939 sorgt er als Kreissekretär von Olmütz (Olomouc) für den Wiederaufbau der KPČ im Kreis Olmütz und ab November 1939 in Königgrätz (Hradec Králové).
Rudolf Terer wird am 24. März 1940 festgenommen, am 16. September 1941 vom „Volksgerichtshof” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 30. Januar 1942 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Rudolf Terer
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Rudolf Terer und andere vom 10. Juni 1941
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 9, inv. č./Inv. Nr. 18/1
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Rudolf Terer und andere vom 16. September 1941
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 9, inv. č./Inv. Nr. 18/1
Vollstreckungsprotokoll des Todesurteils gegen Rudolf Terer vom 30. Januar 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 9, inv. č./Inv. Nr. 18/1
Sterbeurkunde von Rudolf Terer vom 30. Januar 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung














































































