Franz Thiel

4. März 1875, Wormditt (Orneta) – 29. Januar 1941
Franz Thiel stammt aus Ost­preußen, arbeitet nach der Volks­schule in der Land­wirt­schaft und lebt zuletzt in Neustadt an der Dosse. In der Nacht vom 6. zum 7. September 1940 wird er während eines Luft­schutz­alarms beim Versuch, drei Kaninchen zu stehlen, ertappt und am nächsten Tag festge­nommen.
Am 9. Dezember 1940 verurteilt das Sonder­gericht I bei dem Land­gericht Berlin ihn wegen Vorstrafen und weil seine Tat „an Plünderung” grenze auf Grund­lage der „Ver­ord­nung gegen Volks­schäd­linge” zum Tode. Franz Thiel wird am 29. Januar 1941 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Franz Thiel

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Franz Thiel vom 29. Januar 1941

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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