Ernst Untermann
Er wird am 30. Oktober 1942 unter dem Vorwurf festgenommen, 1941/42 mehrere nächtliche Einbrüche in Laubenkolonien begangen, Hühner und Kaninchen gestohlen und diese mit seiner Frau teils weiterverkauft zu haben.
Am 19. März 1943 verurteilt das Sondergericht VII bei dem Landgericht Berlin Ernst Untermann auf Grundlage der „Verordnung gegen Volksschädlinge” zum Tode und Martha Untermann zu drei Monaten Gefängnis. Sein Gnadengesuch wird abgelehnt und Ernst Untermann am 16. April 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Ernst Untermann
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2602/4
Urteilsformel des Sondergerichts VII bei dem Landgericht Berlin gegen Ernst Untermann vom 19. März 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2602/1
Ablehnung eines Gnadenerweises für Ernst Untermann durch den Reichsjustizminister, 8. April 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 2602/3
Sterbeurkunde von Ernst Untermann vom 17. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung







