Josef Vodička
Direkt nach dem Verbot der KSČ im Jahr 1938 beteiligt sich Vodička an der Aufrechterhaltung der Parteiarbeit in der Illegalität und nimmt die Tätigkeit eines Bezirksinstrukteurs auf. Im Prager Stadtteil Wissotschan ist er als Verbindungsmann dafür verantwortlich, dass zwischen verschiedenen kommunistischen Zellen die organisato­rischen Kontakte nicht abbrechen. Außerdem sammelt er Mitgliedsbeiträge ein, die vor allem zur Unterstützung von Angehörigen politischer Häftlinge verwendet wer­den. Ab August 1940 hält er für kurze Zeit in der Position eines Gebietsinstrukteurs auch die Verbindung zum Stadtteil Lieben aufrecht und nimmt an mehreren Zu­sammenkünften teil, auf denen er neue politische und organisatorische Weisungen erhält.
Josef Vodička wird festgenommen und vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs” am 23. September 1942 wegen „Vor­bereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt. Er wird am 13. Januar 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Josef Vodička
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Vodička und weitere Angeklagte vom 23. September 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-549-23
Bekanntmachung der Hinrichtung von Josef Vodička und anderer zum Tode Verurteilter vom 13. Januar 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-549-23
Sterbeurkunde von Josef Vodička vom 14. Januar 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung







































