Hermann Vogt


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Hermann Vogt, 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 14811
Nach dem deutschen Überfall auf Polen geht sein Umsatz stark zurück. Hermann Vogt kauft Tiere und betreibt bis zu seiner Festnahme Anfang November 1942 „Schwarzschlachtung" von mindestens 32 Schweinen, einem Kalb und vier Rindern. Seine Frau verkauft das Fleisch an verschiedene Personen.
Am 12. Juli 1943 verurteilt das Sondergericht VI bei dem Landgericht Berlin Hermann Vogt wegen Verstoßes gegen die „Kriegswirtschaftsverordnung" zum Tode. Katharina Vogt wird zu drei Jahren Zuchthaus und einer Geldstrafe von 5000 Reichsmark verurteilt.
Hermann Vogt wird am 8. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Hermann Vogt
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Mitteilung über die Vollstreckung des Todesurteils gegen Hermann Vogt vom 13. September 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 14814
Sterbeurkunde von Hermann Vogt vom 14. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





