Ernst Walder

26. März 1908, Solingen – 15. März 1944
Ernst Walder absolviert eine Schlosser­lehre und arbeitet zuletzt in einer Firma in Berlin-Hohen­schön­hausen. Er ist verheiratet und hat vier Kinder.
Nach einem allierten Luftan­griff wird er Ende 1943 zu Aufräum­arbeiten verpflichtet. Ihm wird zur Last gelegt, einzelne Gegen­stände an sich genommen zu haben. Nach eigener Angabe hat er als Zugführer einem Zwangs­arbeiter Ringe und einzelne Reichs­mark­stücke abge­nommen und grippe­bedingt in seine Wohnung mitge­nommen, um sie später abzu­liefern. Das Sonder­gericht VI bei dem Land­gericht Berlin verurteilt ihn am 17. Januar 1943 auf der Grund­lage der „Volks­schädlings­verord­nung” wegen „Plünderns” zum Tode.
Ernst Walder wird am 15. März 1944 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Ernst Walder

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Ernst Walder vom 16. März 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück