Ernst Walder
Nach einem allierten Luftangriff wird er Ende 1943 zu Aufräumarbeiten verpflichtet. Ihm wird zur Last gelegt, einzelne Gegenstände an sich genommen zu haben. Nach eigener Angabe hat er als Zugführer einem Zwangsarbeiter Ringe und einzelne Reichsmarkstücke abgenommen und grippebedingt in seine Wohnung mitgenommen, um sie später abzuliefern. Das Sondergericht VI bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn am 17. Januar 1943 auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung” wegen „Plünderns” zum Tode.
Ernst Walder wird am 15. März 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Ernst Walder
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Ernst Walder vom 16. März 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



