Wilhelm Weber
Im Herbst 1943 soll er gegenüber einer Patientin Zweifel am deutschen Sieg im Krieg sowie am Umgang mit Homosexuellen sowie der Judenverfolgung geäußert haben. Zudem soll er seiner Bewunderung für Rudolf Hess Ausdruck verliehen haben.
Wilhelm Weber wird am 15. September 1943 vom „Volksgerichts­hof” unter Roland Freisler auf der Grundlage der „Kriegs­sonder­strafrechts­verordnung” zum Tode verurteilt.
Er wird am 21. September 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Wilhelm Weber
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Wilhelm Weber vom 15. September 1943
Bundesarchiv R 3017/7886
Sterbeurkunde von Wilhelm Weber vom 22. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung









