Wilhelm Weber

22. April 1883, Hannover – 21. September 1943
Wilhelm Weber

Passfoto von Wilhelm Weber, 1934

Bundesarchiv R 9361/V-39352

Der Zahntechniker Wilhelm Weber gehört seit 1931 der NSDAP an. Er betätigt sich unter dem Künstlernamen Wilhelm Weber-Brauns als Schriftsteller und ist seit 1934 Mitglied der Reichs­kultur­kammer.
Im Herbst 1943 soll er gegenüber einer Patientin Zweifel am deutschen Sieg im Krieg sowie am Um­gang mit Homo­sexuellen sowie der Juden­verfol­gung geäußert haben. Zudem soll er seiner Bewun­derung für Rudolf Hess Ausdruck verlie­hen haben.
Wilhelm Weber wird am 15. September 1943 vom „Volks­gerichts­hof” unter Roland Freisler auf der Grundlage der „Kriegs­sonder­strafrechts­verord­nung” zum Tode verurteilt.
Er wird am 21. September 1943 im Straf­gefängnis Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Wilhelm Weber

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Wilhelm Weber vom 15. September 1943

Bundesarchiv R 3017/7886

Sterbeurkunde von Wilhelm Weber vom 22. September 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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