Otto Wegener

15. Oktober 1908, Beelitz – 8. Juni 1939
Der in Reesdorf (Beelitz) ansässige Arbeiter Otto Wege­ner begeht im Früh­sommer 1939 einen versuch­ten Straßen­raub, indem er mittels einer Falle einen Auto­fahrer stoppt, ihn mit einer Waffe bedroht und versucht, ihn auszu­rauben.
Das Sonder­­gericht II bei dem Land­­gericht Berlin verur­­teilt Otto Wege­ner am 6. Juni 1939 wegen des Stellens einer Auto­falle „in Tatein­heit mit versuch­tem Raub und versuch­tem Mord” auf der Grund­­lage des im Juni 1938 erlas­senen „Geset­zes gegen Straßen­­raubs mittels Auto­­fallen” zum Tode. Er wird zwei Tage später, am 8. Juni 1939, im Strafge­­fängnis Berlin-Plötzen­­see hingerichtet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Otto Wegener

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Otto Wegener mit falschem Vornamen vom 8. Juni 1939

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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