Alfons de Weghe
1942 soll de Weghe an zwei Einbruchsversuchen in Berlin beteiligt sein und mehrfach gestohlenen Tabak weiterverkauft haben. Am 12. Mai 1943 verurteilt ihn das Sondergericht VII bei dem Landgericht Berlin zusammen mit zehn weiteren Angeklagten auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung“ zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird Alfons de Weghe am 23. Juli 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Alfons de Weghe
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Gnadengesuch des Rechtsanwalts Graf von der Schulenburg für Alfons de Weghe, 3. Juni 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2753/17
Ich bitte um genade
Heil – Hitler
Ich liebe tog
zoo meine
kleinen jüngen
genade bitte
Heil Hitler
Ich bitte dem Herr führer um genade ich
habe mir ein maal lassen verleiten, und
2 maal gekauft und meine rechtanwald
had mir gezacht ich zolde 1 jaar gevang be-
komen, und was ist de doodstraf das ha-
be ich nich verdient zoo einen slechte mensch
ben ich nich, ich bitte den herr führer
schenk mir genade. Ich habe deutschland
immer lieb gehobt und jetz zoo jung mus-
ten sterben laat mir bitte dan toch
kampfen für deutschland im SS Ligeon
bitte Heil Hitler
Ich bitte um genade.
Heil Hitler
Bilde gemacht im Brus-
sel
1942
Ich was toch zoo
geluckkich
Heil Hitler
Ich bitte um genade
fur meine kleinen jungen
und fur meine liebe frau
bitte, bitte bitte um
genade.
Heil Hitler
Gnadengesuch von Alfons de Weghe, geschrieben auf Fotos von sich und seiner Familie, 1942
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2753/17
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Alfons de Weghe
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2753/5
Sterbeurkunde von Alfons de Weghe vom 24. Juli 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung













