Friedrich Weißenbach

1. Mai 1915, Breslau (Wrocław) – 16. Februar 1940
Der Beton­arbeiter Friedrich Weißen­bach wird 1939 zum Kriegs­dienst einbe­rufen und entfernt sich uner­laubt von seiner Truppe, einer Kompa­nie in Gotha. Ihm wird zudem Kontakt zum franzö­sischen Nach­richten­dienst vorge­worfen, mög­licher­weise schon vor seiner Zeit im Militär.
Friedrich Weißen­bach wird am 12. Februar 1940 vom Reichs­kriegs­gericht wegen „Landes­verrats” zum Tode und wegen „Fahnen­fluchts” zu zwei Jahren Haft verur­teilt und vier Tage später, am 16. Februar 1940, im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Friedrich Weißenbach

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Vollstreckungsregister des Reichskriegsgerichts für Friedrich Weißenbach und andere Personen, 1940

Militärhistorisches Archiv, Prag

Sterbeurkunde von Friedrich Weißenbach vom 17. Februar 1940

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück