Werner Weitz

17. Juli 1896, Wuppertal – 1. Dezember 1942
Der aus Wupper­tal stammende Beton­polier Werner Weitz ist während des Krieges inner­halb des Berliner Bau­unter­nehmens, in dem er arbeitet, für die Beschaffung von Schwer­arbeiter­zulage­karten vom Ernäh­rungs­amt zuständig, mittels derer die Bauarbeiter größere Lebens­mittel­rationen erhalten. Durch falsche Angaben ver­schafft er sich zusätzliche Karten, die er verwer­tet oder verkauft.
Werner Weitz wird am 7. Oktober 1942 vom Sonder­gericht III bei dem Land­gericht Berlin wegen „Ver­gehens gegen die Kriegs­wirt­schafts­verord­nung” sowie auf Grund­lage der fast zeitgleich erlassenen „Verord­nung gegen Volks­schäd­linge” zum Tode verur­teilt und am 1. Dezember 1942 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermor­det.

Dokumente

Gefangenenkarte von Werner Weitz

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Werner Weitz vom 2. Dezember 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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