Robert Wendel
Im April 1935 wird er wegen „fortgesetzter gewaltsamer Vornahme unzüchtiger Handlungen” (heute: sexuelle Nötigung) zu acht Monaten Haft verurteilt. Robert Wendel bricht am 15. April aus der Untersuchungshaft aus und gelangt über Saarbrücken nach Frankreich, wo er festgenommen wird. Er kommt frei unter der Auflage, für den französischen Nachrichtendienst tätig zu werden. In dessen Auftrag unternimmt er mit falschen Papieren mehrere Reisen nach Deutschland, bis er am 20. August 1935 in Kiel festgenommen wird.
Robert Wendel wird am 23. Mai 1936 vom „Volksgerichtshof” wegen „Landessverrats” zum Tode verurteilt und am 31. Oktober 1936 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Robert Wendel
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift gegen Robert Wendel vom 13. Februar 1936
Bundesarchiv R 3017/35744
Sterbeurkunde von Robert Wendel vom 31. Oktober 1936
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung













































