Marie Wentzlau
Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion begibt sie sich im Auftrag des sowjetischen Nachrichtendiensts hinter die Kampflinie, meldet sich bei der Wehrmacht und bietet an, im sowjetischen Machtbereich nachrichtendienstlich tätig zu werden. Erhaltene Informationen sollen ihren Auftraggebern zugeführt werden.
Marie Wentzlau wird am 16. August 1943 vom „Volksgerichtshof” wegen „Landesverrats” zum Tode verurteilt und am 5. Oktober 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Marie Wentzlau
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Karteieintrag zum Todesurteil gegen Marie Wentzlau, 1943
Bundesarchiv R 3018/3579
Sterbeurkunde von Marie Wentzlau vom 6. Oktober 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Vermerk über den Verlust der Vollstreckungsakten von Marie Wentzlau, 9. Dezember 1943
Bundesarchiv R 3018/3579







