Anna Werner

7. März 1898, Stettin (Szczecin) – 9. Juni 1944
Anna Werner, geborene Papen­dorf, lebt mit ihrem Mann und fünf Kindern in Stettin. Ihr Mann Paul Werner ist in einer Druckerei beschäft­igt, in der auch Lebens­mittel­karten herge­stellt werden. 1944 wird ihm der Dieb­stahl von 2000 Lebens­mittel­karten vorge­worfen, Anna Werner soll diese ver­äußert haben.
Anna Werner wird vom Sonder­gericht bei dem Land­gericht Stettin wegen Verstoßes gegen die kurz nach Kriegs­beginn erlassene „Kriegs­wirt­schafts­verord­nung” zum Tode verur­teilt und am 9. Juni 1944 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet. Paul Werners weiteres Schicksal ist nicht bekannt.

Dokumente

Gefangenenkarte von Anna Werner

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Anna Werner vom 10. Juni 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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