Benno Westenberger
Westenberger, der wegen Eigentumsdelikten vorbestraft ist, flieht 1938 vor weiterer Strafverfolgung nach Belgien. In Gent nimmt er an politischen Diskussionen kommunistischer Gruppen teil und kommt in Kontakt mit Vertretern der Inter­nationalen Transportarbeiter-Föderation, für die er im Frühjahr nach Polen und weiter nach Ostpreußen reist. Dort wird er am 19. Mai 1939 festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, für den polnischen Nachrichtendienst militärische Befestigungs­maßnahmen und Truppenbewegungen ausgekund­schaftet zu haben.
Benno Westenberger wird am 21. Juli 1942 vom 2. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „landesverräterischer Ausspähung in Verbindung mit Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt.
Er wird am 15. Oktober 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Benno Westenberger
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Benno Westenberger, 21. Juli 1942
Bundesarchiv R 3017/35903
Ablehnung des Gnadengesuchs von Benno Westenberger, 1. Oktober 1942
Bundesarchiv R 3017/35903
Protokoll der Hinrichtung von Benno Westenberger, 15. Oktober 1942
Bundesarchiv R 3017/35903
Sterbeurkunde von Benno Westenberger vom 16. Oktober 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


























