Maria Wieczorek
Am 28. Februar 1944 äußert sich Maria Wieczorek gegenüber einer Bekannten kritisch über Hitler und den Glauben an einen Sieg der Wehrmacht gegen die Alliierten, worauf sie von deren Tochter, einer Blockleiterin der NS-Frauenschaft, denunziert wird. Sie wird festgenommen und angeklagt, „öffentlich den Willen des deutschen Volkes zur wehrhaften Selbstbehauptung” zu zersetzen versucht zu haben.
Maria Wieczorek wird am 21. August 1944 vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt und vier Wochen später, am 22. September 1944, im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Maria Wieczorek
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Mitteilung der NSDAP-Ortsgruppe Breslau-Goldschmieden über die Denunziation und Ermittlungen gegen Maria Wieczorek, 14. April 1944
Bundesarchiv R 3017/36234
Politische Beurteilung von Maria Wieczorek durch die NSDAP-Kreisleitung Breslau an die Gestapo Breslau, 25. Mai 1944
Bundesarchiv R 3017/36234
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Maria Wieczorek vom 21. August 1944
Bundesarchiv R 3017/36234
Sterbeurkunde von Maria Wieczorek vom 23. September 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung













