Walter Wiese
In den 1920er und 1930er Jahren wird Walter Wiese mehrfach straffällig und wegen Betrugs zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt, die letzte verbüßt er bis November 1939; anschließend zieht er von Rostock nach Berlin. 1941 wird er unter Vorspiegelung falscher Tatsachen leitender Angestellter in der Personalabteilung der Fernseh GmbH in Berlin-Zehlendorf und lässt sich angebliche Auslagen für Reisekosten auszahlen.
Walter Wiese wird am 15. April 1943 vom Sondergericht IX bei dem Landgericht Berlin als „gefährlicher Stellenschwindler” zum Tode verurteilt und am 1. Juni 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Walter Wiese
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Walter Wiese vom 2. Juni 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



