Jaroslav Wiesner
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht wird Jaroslav Wiesner Ende Januar 1941 vom Piloten Jaroslav Lonek für dessen Nachrichtennetzwerk angeworben, das Informationen aus dem „Protektorat” sammelt und in die Sowjetunion übermittelt. Jaroslav Wiesner liefert drei Berichte aus der Fabrik Franz Wiesner, die Rüstungsgüter produziert, und wird am 19. März 1941 festgenommen.
Jaroslav Wiesner wird am 17. März 1943 vom „Volksgerichtshof” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und Landesverrats” zum Tode verurteilt und am 28. Mai 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Jaroslav Lonek wird 1943 ebenfalls zum Tode verurteilt und am 26. Januar 1945 in Dresden ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Jaroslav Wiesner
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Jaroslav Wiesner, Jaroslav Lonek und weitere Personen vom 19. Oktober 1942
Bundesarchiv R 3017/12457
Sterbeurkunde von Jaroslav Wiesner vom 29. Mai 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



































