Max Wilke

13. Juli 1914, Köpenick – 16. Februar 1940
Max Wilke wächst in Köpenick bei seiner Mutter auf, nach­dem sein Vater im Ersten Welt­krieg gefallen ist. Nach der Volks­schule ver­dient er seinen Lebens­unterhalt in verschie­denen Berufen als unge­lernter Arbeiter. 1935 hei­ratet er und bekommt mit seiner Frau Irm­gard zwei Kinder. Nach der Trennung im August 1939 nimmt er für den Ver­kauf der von seiner Frau finan­zierten ehe­lichen Woh­nungs­einrich­tung mehr­fach Geld und ver­schafft sich durch falsche Angaben Geld­beträge von Bekannten.
Max Wilke wird am 20. Januar 1940 vom Sonder­gericht II bei dem Land­gericht Berlin wegen Betrugs in drei Fällen sowie Dieb­stahls auf Grund­lage der am 5. Septem­ber 1939 erlas­senen „Volks­schäd­lings­verord­nung” zum Tode verur­teilt. Er wird am 16. Februar 1940 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Max Wilke

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Max Wilke vom 17. Februar 1940

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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