Josef Wimmer
1935 lässt er sich von dem Stabskapitän František Topka für den tschechischen Nachrichtendienst anwerben. In dessen Auftrag unternimmt Josef Wimmer bis zu seiner Festnahme Mitte April 1938 etliche Fahrten nach Bayern und Österreich, unter anderem nach Freyung und Linz, um herauszufinden, ob auf reichsdeutscher Seite Truppen zusammengezogen werden. Im Sommer 1937 wirbt er Mathias Schöpf als weiteren Nachrichtenträger.
Nach der Annexion der Sudeten durch das Deutsche Reich und der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht verurteilt der „Volksgerichtshof” Josef Wimmer und Mathias Schöpf am 31. Januar 1941 wegen „Landesverrats” zum Tode. Die Gnadengesuche der beiden Familienväter werden abgelehnt und beide Männer am 13. Juni 1941 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Josef Wimmer
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Mathias Schöpf und Josef Wimmer vom 31. Januar 1941
Bundesarchiv R 3017/14580, Bd. III
Brief von Josef Wimmer an seine Familie vom 4. Februar 1941
Bundesarchiv R 3017/14580, Bd. VI
Anordnung der Vollstreckung der Todestrafe gegen Josef Wimmer und Mathias Schöpf vom 26. Mai 1941
Bundesarchiv R 3017/14580, Bd. VI
Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Mathias Schöpf und Josef Wimmer, Juni 1941
Bundesarchiv R 3017/14580, Bd. VI














































































