Anton Wolf
Ihm wird zur Last gelegt, im Auftrag des tschechischen Nachrichtendienstes „Staatsgeheimnisse verraten” zu haben. Am 23. Februar 1943 verurteilt ihn der „Volksgerichtshof” wegen „Landesverrats” zum Tode. Seine Anträge zur Vernehmung weiterer Zeugen und um Wiederaufnahme des Verfahrens werden abgelehnt, ebenso sein Gnadengesuch.
Anton Wolf wird am 25. Mai 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Anton Wolf
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Schreiben des Vorstands des Untersuchungsgefängnisses Berlin-Moabit an den Oberreichsanwalt beim „Volksgerichtshof” bezüglich Anton Wolf vom 7. März 1943
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 4693
Sterbeurkunde von Anton Wolf vom 26. Mai 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





