Anton Wolf

27. Mai 1904, Peterswald (Petroviceí) – 25. Mai 1943
Anton Wolf wächst in einer Arbei­ter­familie in der Nähe von Aussig auf (Ústí nad Labem), die Teil der deutschen Minder­heit in der Tsche­cho­slowa­kei ist. Er absolviert eine Schnei­der­lehre und ist zuletzt nach der Weltwirtschaftskrise Anfang der 1930er Jahre erwerbs­los.
Ihm wird zur Last gelegt, im Auftrag des tsche­chischen Nach­rich­ten­dienstes „Staats­geheim­nisse ver­raten” zu haben. Am 23. Februar 1943 verurteilt ihn der „Volks­gerichts­hof” wegen „Lan­des­verrats” zum Tode. Seine Anträge zur Verneh­mung weiterer Zeugen und um Wieder­aufnahme des Verfah­rens werden abge­lehnt, ebenso sein Gnaden­gesuch.
Anton Wolf wird am 25. Mai 1943 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Anton Wolf

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Schreiben des Vorstands des Untersuchungsgefängnisses Berlin-Moabit an den Oberreichsanwalt beim „Volksgerichtshof” bezüglich Anton Wolf vom 7. März 1943

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 4693

Sterbeurkunde von Anton Wolf vom 26. Mai 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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