Hedwig Wolff

6. März 1898, Hanshagen/Greifswald – 24. September 1943
Die Stettiner Händlerin Hedwig Wolff soll einen Bekannten zum Dieb­stahl von Fleisch­bezugs­marken ange­stiftet haben. In der Zeit zwischen März und August 1942 bezieht sie über diese wöchent­lich etwa 500 Gramm Fleisch oder Wurst zusätzlich.
Die verhei­ratete Mutter eines Sohnes wird am 20. Mai 1943 vom Sonder­gericht bei dem Land­gericht Stettin wegen „Kriegs­wirtschafts­verbrechens” auf Grund­lage der kurz nach Kriegs­beginn erlassenen „Verord­nung gegen Volks­schäd­linge” zum Tode verur­teilt.
Hedwig Wolff wird in das Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see über­führt und dort am 24. September 1943 ermor­det.

Dokumente

Gefangenenkarte von Hedwig Wolff

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Hedwig Wolff vom 25. September 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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