René Wouters
Im Frühjahr 1938 soll er Anführer einer belgischen Widerstandsgruppe geworden sein, die Anschläge auf deutsche, italienische und japanische Schiffe organisierte. Ein Jahr später wird René Wouters zum Heer einberufen und kommt am 18. Mai 1940 in deutsche Kriegs­gefangenschaft. Von dort wird er am 20. Dezember 1940 in Polizeigewahrsam überführt.
Der 1. Senat des „Volksgerichtshofs“ verurteilt René Wouters am 11. November 1942 wegen „Vor­bereitung zum Hochverrat“ zum Tode. Eine Beteiligung an den Schiffs­sabotageaktionen im Antwerpener Hafen kann ihm nicht nachgewiesen werden.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird René Wouters am 7. September 1943 während der sogenannten Blutnächte in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von René Wouters
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Haftbefehl gegen René Wouters, 11. August 1942
Bundesarchiv R 3017/32607
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen René Wouters und andere, 11. November 1942
Bundesarchiv R 3017/14588
Gnadengesuch des Ober­bürgermeisters von Antwerpen für René Wouters, 5. Dezember 1942
Bundesarchiv R 3017/32607
Sterbeurkunde von Réne Wouters vom 9. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


























