Erwin Zellmann
1938 tritt er als Postfacharbeiter in den Dienst der Deutschen Reichspost ein und wird auf Adolf Hitler verpflichtet. Er ist im Postamt O 17 zuletzt als Aus- und Einlader in der Umschlagstelle tätig. Ab März 1941 nimmt Erwin Zellmann zahlreiche Postsendungen an sich. Seine Frau verkauft Zigaretten an ihre Arbeitskolleginnen weiter. Nach einer Anzeige aufgrund eines in einer Zigarettenschachtel gefundenen Briefs werden die Eheleute am 19. Januar 1942 festgenommen.
Das Sondergericht V bei dem Landgericht Berlin verurteilt beide am 19. Februar 1942 auf der Basis der „Volksschädlingsverordnung in Verbindung mit fortgesetztem Diebstahl, Verwahrungsbruch und Urkundenunterdrückung” zum Tode. Erwin Zellmann und seine Frau Frieda werden am 29. April 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Erwin Zellmann
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Erwin Zellmann vom 29. April 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





