Carl Zimmer
Im Frühjahr 1931 lässt er sich vom litauischen Nachrichtendienst anwerben und liefert diesem bis 1939 regelmäßig Informationen insbesondere über die Memelländische Landwirtschaftspartei.
Carl Zimmer wird am 16. Juli 1940 festgenommen. Obwohl ihm laut eines Ermittlungsberichts des Reichssicherheitshauptamts vom September 1940 nicht nachgewiesen werden kann, „Spionage zum Nachteile des Reiches selbst” betrieben zu haben, verurteilt der „Volksgerichtshof” ihn am 14. Januar 1943 wegen „Landesverrats” zum Tode.
Carl Zimmer wird am 9. April 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Karl Zimmer
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Karl Zimmer vom 10. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





