Radoslav Živković

28. November 1911, Leskovac – 27. Januar 1944
Der aus Serbien stammende Maler Radoslav Živković kommt als „Zivil­arbeiter” nach Berlin und wird nach Luftan­griffen bei Auf­räum­arbeiten einge­setzt. Das Sonder­gericht V beim Land­gericht Berlin verur­teilt ihn am 20. Januar 1944 auf der Basis der „Volks­schädlings­verord­nung” zum Tode, weil er während eines Ein­satzes „bei Auf­räum­arbeiten geplün­dert” haben soll.
Bereits eine Woche später, am 27. Januar 1944, wird Radoslav Živković im Straf­gefäng­nis Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Radoslav Živković

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Sterbeurkunde für Radoslav Živković vom 28. Januar 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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