Heinz Zuchareba

2. Mai 1922, Berlin – 9. September 1943
Heinz Zuchareba

Polizeiaufnahme von Heinz Zuchareba, um 1943

Bundesarchiv R 3001/143420

Heinz Zuchareba kommt als unehe­liches Kind von Manja Zucha­reba zur Welt und wächst bei Pflege­eltern im Norden Berlins in der Star­garder Straße auf. Nach der Volks­schule arbeitet er als Kraft­fahrer bei verschiedenen Firmen und zuletzt in ener Bäckerei. 1941 muss er sich erstmals wegen Dieb­stahls vor Gericht verant­worten und verbüßt zuletzt bis Juni 1942 eine mehr­monatige Haft­strafe.
Ihm wird vorge­worfen, ab Juni 1942 in Berlin mehrere Dieb­stähle und Betrug begangen zu haben. Am 28. August 1943 verurteilt das Sonder­gericht II bei dem Land­gericht Berlin Heinz Zuchareba auf Grund­lage der „Volks­schädlings­verord­nung in Verbindung mit Dieb­stahl, Betrug und Heh­lerei” zum Tode.
Heinz Zuchareba wird am 9. Septem­ber 1943 während der soge­nannten Blut­nächte im Strafge­fängnis Berlin-Plötzensee ermor­det.

Dokumente

Gefangenenkarte von Heinz Zuchareba

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Heinz Zuchareba vom 14. September 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

Bericht über die vom 7. bis 10. Septem­­ber 1943 im Strafgefängnis Plötzensee vollstreckten Todesurteile, 17. September 1943

Bundesarchiv R 3001/25019

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